Projekt Stolperschwelle
Projekttag „Ausgrenzung v/s Toleranz" in Esch/Alzette
Am 13. Mai 2015 fand der 3. grenzüberschreitende Projekttag zwischen der EPSA und dem Max-Planck Gymnasium (Trier) in Esch/Alzette statt. Da die Judenverfolgungen während der NS-Diktatur das Kernthema des Projektes „Stolperschwelle“ sind, stand eine Besichtigung des Escher Resistenzmuseums im Vordergrund. Markante Orte jüdischen Lebens, wie die neue Synagoge und die Gedenktafeln an die Opfer der Shoa, wurden während einer Ortsbegehung besichtigt. Zweiter Schwerpunkt des Projekttages war die Besichtigung der „Masse Noire“ und der Neugestaltung der Industriebrache in Esch/Belval. Nur dank der Toleranz und Zusammenarbeit in Europa sind solche Projekte erst möglich geworden.
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Am 13. Mai 2015 fand der 3. grenzüberschreitende Projekttag zwischen der EPSA und dem Max-Planck Gymnasium (Trier) statt. Nachdem die beiden vorherigen Treffen in Ettelbrück und Trier veranstaltet wurden, begegneten sich Schüler beider Schulen dieses Jahr in Esch/Alzette. Da die Judenverfolgungen während der NS-Diktatur das Kernthema des Projektes sind, stand eine Besichtigung des Escher Resistenzmuseums im Vordergrund. Markante Orte jüdischen Lebens, wie die neue Synagoge und die Gedenktafeln an die Opfer der Shoa, wurden während einer Ortsbegehung besichtigt. Zahlreiche Stolpersteine lieferten Erklärungen zu den Schicksalen jüdischer Bürger aus Esch. Anhand der bewegenden Schicksalen dieser jüdischen Familien wurde uns klar, dass man mittels Ausgrenzung und Intoleranz keine Probleme lösen kann.
Zweiter Schwerpunkt des Projekttages war die Besichtigung der „Masse Noire" in Esch/Belval. Erst wurde uns das Gesamtkonzept des Vorzeigeprojektes Belval erläutert. Hierbei handelt es sich um die Neugestaltung der Industriebrache von Belval, welche in ein modernes Finanz- und Wissenschaftszentrum umgestaltet worden ist. Während der Besichtigung einiger Viertel erkannten wir schnell, dass es den Planern auch darum ging die Entwicklung der Luxemburger Wirtschaft in diesem Projekt widerzuspiegeln. Die erhaltenen Kühltürme sollen verbildlichen, dass Luxemburg zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Industriestaat war. Der Hauptsitz einer luxemburgischen Bank verdeutlicht, dass Luxemburg ab den 1970ger Jahren vor allem wegen der zahlreichen Banken zu Wohlstand kam. Zu guter Letzt will man mittels der „Cité des Sciences" einen weiteren Meilenstein in der Luxemburger Wirtschaft setzen. Forschung und Wissenschaft sollen neues Standbein Luxemburgs werden. Nach dem Rundgang stiegen wir auf den Kühlturm (40m) der uns eine herrliche Aussicht über Esch/Belval gab. Jetzt war es uns klar, nur dank der Toleranz und Zusammenarbeit in Europa sind solche Projekte erst möglich geworden.
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